Job, Macht, Geld – Es geht um mehr!

Es geht darum, den inneren Reichtum zu entdecken, zu entfalten und ihn ins Leben zu bringen, um auch äußeren Reichtum zu erfahren.

 

„Mein Coming out“

 
So viele Jahre darf ich nun schon Menschen in ihrer Entwicklung als Therapeutin und Lebensberaterin begleiten. Ich habe mir nun ein Herz gefasst, gehe dieses Wagnis ein und lasse die innerste Quelle in mir sprudeln – Menschen mit meinen Geschichten in ihrer Entwicklung zu begleiten.
Das erste Kapitel von meinem neuen Buch widme ich der Klimtberatung und stelle es hiermit zur Verfügung. Ich hoffe es wird Euch etwas Inspiration bringen, denn das sehe ich als meine Aufgabe, meine Berufung in dieser Welt.
Ich möchte nicht nur eine Theoretikerin sein, sondern es in der Praxis vorleben.
 
Herzliche Grüße
Gabriele Klimt

Imagination und Atemtechnik aus dem Mentaltraining

Ein Wagnis und mystischer Moment

von Gabriele Klimt

Sylvia atmet tief ein, sie spürt wie die warme Luft in ihre Nasenflügel strömt, ihre Lungenflügel füllt und ihre Bauchdecke sich hebt. Innerlich sieht sie dabei das Wort HONG in glühenden Buchstaben vor ihrem inneren Auge erscheinen. Sie fühlt wie Prana, die Lebensenergie, die in Allem und Jedem ist, in sie einströmt und sie erfüllt.
Ab dem Moment wo sie beginnt die Luft wieder auszuatmen, leuchten in wunderschönem Blau die Buchstaben SOH in ihr auf. Dieses H am Ende will lange aus ihr ausströmen und sie fühlt wie altes, das nicht mehr für sie passt, sie mit diesem Ausatmen verlässt. Sylvias Atmen wird damit langsamer und tiefe Ruhe taucht in ihr auf und macht sich in ihr breit, erfüllt jede Zelle ihres Körpers, beinahe prickelnd, als wäre Champagner statt Blut in ihren Adern. Sie fühlt wie das Leben in ihr ist, sie fühlt sich lebendig.
Sylvia erblickt all das wunderschöne und strahlende Grün um sie herum.
Vor ihr die alte, mächtige Linde. Die Rinde des Stammes hat mit den vielen Jahren ihr eigenes Muster entwickelt. Wenn sie die Augen etwas zusammenkneift und nicht genau fokussiert, dann ist am Stamm beinahe ein Gesicht auszumachen. Eine alte Frau, weise und edel, mit einem leichten Hauch von grünem Moos überzogen. Moosfäden die von den Ästen hängen sind ihre Haare, die in der sanften Brise ihr Gesicht berühren. Daneben das leise Glucksen des Baches, der sich sanft durch die Landschaft schlängelt, begleitet von Bäumen an seinen Ufern. Er riecht nach Feuchtigkeit mit etwas Moder und der sanfte und süße Duft von Holunderblüten mischt sich dazu.
Sylvia setzt sich auf, stützt ihre Hände nach hinten in die Wiese und spürt das noch leicht feuchte Gras an ihren Händen.
Die Sonne wirft ihr Licht ins plätschernde Wasser und gemeinsam mit dem Wind sieht es aus als würden die beiden im Wasser tänzeln. Wie Funken im Wasser, die der Wind bewegt. Welch ein Schauspiel!
Sylvia fühlt, wie sich die Wärme in ihrem Herzen in ihrem ganzen Körper ausbreitet. In ihr singt, lacht und tanzt es. Ihre Seele ist hier und genießt den Moment. Es ist, als würde sie mit allem eins sein. Sie hat den Eindruck, dass selbst die Steine am Bachrand von derselben Energie durchflutet sind wie sie jetzt gerade. Alles ist miteinander verbunden, eine Einheit, sie fühlt sich eins mit Allem.

Sylvia hört eine sanfte, tiefe Männerstimme. Eine alte Stimme. Ein Lied, in einer Sprache die sie nicht kennt und die ihr trotzdem vertraut ist. Traurig und trotzdem so stark und ergreifend. Sie steht auf und sieht sich um. Sie sieht niemanden und kann auch nicht orten, woher die Stimme kommt. Als würde sie aus den Büschen kommen. Sie geht hin, findet aber niemanden. Plötzlich ist die Stimme aus. Schade – dieses Lied war so wunderschön. Sylvia bittet ihren Verstand er möge es einfach so nehmen und nicht nach einer Erklärung suchen. Manchmal gibt es keine und die Suche danach zerstört das Mystische des Moments. Manchmal will das Herz ohne Verstand einfach nur Wunder bestaunen …

Sie geht zur Linde zurück und sieht, an den Stamm gelehnt, eine Frau sitzen. Als sie näher kommt erkennt sie das Gesicht, das vorher schemenhaft im Baumstamm auszumachen war. Erst war es eine Imagination, aber jetzt sitzt hier wirklich eine Frau, die wirkt als wäre sie nicht von dieser Welt. Sie winkt Sylvia zu sich heran.

„Komm und setz dich zu mir. Ich warte schon seit langer Zeit auf dich.“

„Du fühlst dich in deiner Alltagsroutine leer und leblos, so als wärst du in deinem eigenen Leben nicht beheimatet, als wäre es nicht deines.
Du fragst dich, ob das schon alles gewesen ist und sagst dir, da muss doch noch was kommen.“

„Tief in dir fühlst du, dass etwas aus dir heraus geboren werden will. Ein wichtiger Teil von dir ist noch nicht zum Leben erweckt worden, durch dich.“

„Was will da zum Leben gebracht werden durch dich?
Du hast eine Gabe mit in diese Welt bekommen, bring sie zum Leben!“

„Hast du Vertrauen in deine Fähigkeiten?
Traust du es dir zu?
Entscheidest du dich für dich und deine Fähigkeiten?“

„Willst du dir selbst treu sein und zu dir und deinen Gaben stehen?
Willst du sie in die Welt bringen und andere daran teilhaben lassen?
Sie werden damit wachsen können, so wie du auch!

„Du fühlst, da ist eine nie versiegende Kraftquelle in dir die aus dir sprudeln will. Wo willst du deine Kraft noch hineingeben?
Was soll durch dich noch entstehen?
Erinnere dich daran wofür du in diese Welt gekommen bist. Was wolltest du hier bewirken?
Was soll von dir bleiben wenn du nicht mehr bist?“

„Wie wird es in deinem Alter für dich sein, wenn du diesen kraftvollen Teil von dir nicht zum Leben gebracht hast?“

Sylvia ringt stammelnd und völlig baff nach Antworten, sie will sich rechtfertigen.

„Nein, gib mir jetzt keine Rechtfertigungen und scheinbare Antworten, warum du diesen Teil von dir noch nicht erweckt hast. Lass meinen Fragen Zeit in dir und dein Herz, nicht dein Verstand, soll sie beantworten.“

„Ich weiß, für diesen Schritt brauchst du Vertrauen in dich selbst und ganz viel Mut. Du musst es dir zutrauen. Wenn du dich traust, entfachst du diese Glut in dir zum großen Feuer und wirst deine Kraft daraus schöpfen.
Also: Fass dir ein Herz, beweise Courage und trau dich! Wage den Schritt!
Sei dir selbst treu und du wirst in dir selbst geborgen sein und aus dir selbst heraus genährt werden.“

„Lade deine Seele ganz zu dir ein, denn niemand sonst kann das für dich tun.
Steh zu dir, sei dir selbst die zuverlässige Partnerin und entscheide dich für diese tröstende und wärmende Lebenskraft in dir.“

„Beseele viele Momente deines Lebens mit Schönheit und fülle sie mit deiner Person.
Trau dich, sei wagemutig und tue es!“

„… und jetzt schließe deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem, ganz so wie zuvor. Und wenn du wieder zurückkommst dann schreibe einen Liebesbrief an deine Seele“

Sylvia tut wie ihr geheißen, schliesst die Augen und gibt sich ihrem Atem hin.
Die Zeit löst sich für sie auf und als sie die Augen wieder öffnet, weiß sie nicht wie lange sie in ihrer inneren Bilderwelt war.
Die Farben leuchten jetzt viel intensiver, als wären sie von innen beleuchtet wie die Farben am Computer. Sie kennt diesen Effekt der Atemübungen und Imaginationen nun schon lange, ist aber nach wie vor jedes Mal verblüfft und erstaunt wie intensiv der Effekt ist.

Sie liegt am Rücken und dehnt und streckt ihren Körper. Unter ihr kann sie noch die Kühle der Wiese spüren. Sie nimmt ihren Block und ihre Füllfeder und beginnt zu schreiben. Ohne nachzudenken lässt sie die Worte aus ihr fließen. Ihr Herz fühlt die Worte und durch ihre Hand gelangen sie aufs Papier. Sylvia fühlt mit jedem Wort die Wärme und Sanftheit in ihrem Herzen. Sie fühlt wie offen und liebend es ist, so weit und frei und so leicht. Auf ihrem Gesicht liegt ein weiches Lächeln, während es aus ihr strömt.

 

Liebesbrief an meine Seele

 

Durch so viele Zeiten bist du schon gewandelt
hast so viel Mystik schon gewirkt, so viel Liebe schon gebracht in diese Welten
meine wunderschöne Seele – stark und strahlend, liebevoll und zärtlich
voll des Mitgefühls und der Liebe
so voller Schönheit und voll der Lieblichkeit

Es steht dir zu, für DICH zu leben, für DICH zu lieben

Mein wundersamer Schatz, lieblich zart und doch so stark
begeistert, voll mit Mystik, voll der Blüten und Farben, voll der Schönheit, voll der zauberhaften Schwingung und der gnadenvollen Liebe
Meine Kleine, meine Süße, mein Lieb, du wundervolles Wesen das du bist
klar, hell, rein und stark

Ich liebe dich so sehr

Du bist da
voll der Verbindung, voll des Wissens um andere Welten, voll der Fürsorge,
voll des Zaubers der Sanftheit und wissend um diese Stärke

Geboren aus Energie, wiederkehrend, wandelnd durch die Zeit, unvergänglich
bewusst der Zeiten, bewusst deiner Selbst
herzöffnend, berührend, liebend

Ich streichle dein Wesen, so zart und weich schwingend
nehme dich demütig dankend in mein Herz
Liebe durchflutet mich, strömt über, in die Welten hinein
ich lasse fließen – durch alle Zeiten
voll der Schönheit

DANKE DANKE DANKE

 

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